Erhalten Sie interessante Einblicke in die Vorträge rund um Online-Markenschutz von der Experten-Konferenz Brand Protection Online Europe. Im Fokus der Diskussion stand unter anderem, wie Unternehmen Behörden und Kunden mit ins Boot holen können.

Interessante Vorträge, Diskussionen und Highlights der Konferenz Brand Protection Online Europe können nun online nachgelesen werden. Bei dem Event, das das Fachmagazin World Trademark Review Mitte Oktober in Oktober in London veranstaltet hatte, thematisierten hochkarätige Sprecher unter anderem wie wichtig es ist, dass Unternehmen, Behörden und Kunden im Kampf gegen Markenpiraterie zusammenarbeiten.

Beispielsweise informierte Peter Ratcliffe, Detective Superintendent, City of London Police, wie Unternehmen mit Behörden kooperieren können. Er rief die Firmen auf, mit der britischen Police Intellectual Property Crime Unit (PIPCU) zusammenarbeiten und die Behörden proaktiv zu informieren. „Letztendlich sind wir Polizisten und können nicht alles wissen. Der Austausch von Informationen ist wichtig“, so Ratcliffe. Die Kooperation mit Stakeholdern, Verbänden und der Öffentlichkeit sei noch nie so stark im Fokus der Polizeiarbeit gewesen wie heute.

In einem weiteren Vortrag betont auch Zeeger Vink, IP Director der Schweizer Holding Maus Freres, das Potenzial von Verbraucher-Feedback, um Infos über potentielle Fälscher zu erhalten – laut Vink auch der Schlüssel, um online einen effizienten Markenschutz zu betreiben. Hinweise von Kunden können Unternehmen eine Vielzahl von Informationen über mögliche Fälschungen geben. Seinen Erfahrungen nach sei es überraschend, wie engagiert Kunden potenzielle Fälschungen melden – und welchen Wert diese Hinweise für Marken bieten können, so Vink.

Auch Informationen zu zahlreichen weiteren Vorträgen der Konferenz können jetzt online nachgelesen werden. Weitere interessante Fragestellungen drehten beispielsweise darum, wie man den Return on Investment von Markenschutzaktivitäten bewertet oder gegen den Missbrauch von Marken in Apps und Social Media vorgeht. Auch die Auswirkungen von Datenschutz und der Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) auf den Schutz von Marken wurden diskutiert.

Quelle: World Trademark Review