Mit seiner neuen Kommunikationskampagne möchte der französische Wirtschaftsverband UNIFAB die Öffentlichkeit auf die Gefahren von Fälschungen aufmerksam machen. Im Fokus stehen besonders Online-Konsumenten.

In Frankreich nutzt der Industrieverband Union des Fabricants (UNIFAB) die Feriensaison, um eine neue Aufklärungskampagne gegen Fälschungen zu starten. Von Juli bis August will der Verband an südfranzösischen Stränden auf die potenziellen Gefahren von Produkt- und Markenpiraterie aufmerksam machen.

Die Aktion läuft unter anderem in Cannes, Biarritz, Marseille, Nizza und Saint-Tropez unter dem Slogan „Les meilleurs plans n‘en sont pas forcément… Attention à la contrefaçon.“ Organisiert wird die Kampagne gemeinsam mit Zoll- und Polizeibehörden sowie dem französischen Patent- und Markenamt (INPI) und dem Comité national anti-contrefaçon (CNAC).

Die Initiative wirbt unter anderem mit Flyern und wird von einer breit angelegten Online-Werbekampagne begleitet, die sich in erster Linie an Nutzer von Online-Handelsplätzen richtet. In Zusammenarbeit mit Google, Facebook und Instagram will UNIFAB Konsumenten im Netz für die möglichen Gesundheits- und Sicherheitsrisiken sensibilisieren und über die wirtschaftlichen Schäden durch den wachsenden Handel mit Plagiaten aufklären.

In einer Pressemitteilung zur Aktion betonte Christian Peugeot, Präsident von UNIFAB, die zentrale Bedeutung der Kommunikation und Information für die Bekämpfung von Fälschungen: „Die Bevölkerung muss auf die ihr drohenden Gefahren aufmerksam gemacht, vor ihnen gewarnt und geschützt werden, um zu verhindern, dass diese illegale und gefährliche Wirtschaft in Frankreich und Europa einfällt.“

Quelle: UNIFAB