Traineeships, Volontariate und Praktika in Agenturen – sie alle und die Erfahrungen, die dabei gemacht werden, sind höchst individuell. Deshalb haben wir drei unserer aktuellen Kolleginnen gebeten, ihre Trainee-Erfahrungen mit der Welt zu teilen, um so ein „Querschnitts-Bild“ davon zu erhalten, wie man sich ein Traineeship bei uns vorstellen kann.
Kleine Vorab-Information zu unseren Befragten: Nina und Zuhal traineeshippern seit gut einem Jahr auf den Kommunikationskanälen unserer Agentur, während Hannah nach erfolgreichem Abschluss ihres Traineeships als Junior-PR-Beraterin bei uns „volle Fahrt voraus“ unterwegs ist. Was die drei auf unsere neun Fragen geantwortet haben, erfahrt ihr im folgenden Interview!
Frage 1: Was würde dein 16-jähriges Ich sagen, wenn es dir jetzt begegnen würde?
Hannah: „Tja, ich schätze, du könntest auch arbeitslos sein.“
Nina: „Warum ein Bürojob? Du wolltest doch immer was mit Tieren machen.“
Zuhal: „Warte mal – du arbeitest jetzt wirklich in einer Agentur?“
Frage 2: Warum eigentlich „was mit Medien“?
Hannah: „Ich bin ein kreativer Mensch und mag die Schnittstelle des Textens, der Fotografie und des Grafik Designs.“
Nina: „Weil Medien aus unserem Alltag nicht mehr wegzudenken sind. Da macht es meiner Meinung nach schon Sinn, sich damit auch beruflich auseinanderzusetzen. Außerdem habe ich schon im Studium festgestellt, dass mir die praktische Anwendung besser liegt als historische Theorien.“
Zuhal: „Kommunikation war schon immer meine Stärke. Sie mit meinem Beruf zu verbinden und daraus etwas Sinnvolles zu machen, erfüllt mich sehr. Mit meinen Texten mit Menschen in Kontakt zu treten, die ich gar nicht kenne – das finde ich ehrlich gesagt ziemlich cool.“
Frage 3: Mit welchen drei Attributen würden dich deine Kollegen beschreiben?
Hannah: „Humorvoll und rebellisch.“
Nina: „Da müsste ich ihnen Worte in den Mund legen. Aber ich hoffe zuverlässig, hilfsbereit und solidarisch.“
Zuhal: „Positiv, hilfsbereit und kommunikativ“
Frage 4: Erwartung vs. Wirklichkeit – was hast du vorher vom Traineeship erwartet, das dann doch irgendwie ganz anders war?
Hannah: „Ich habe erwartet, mehr an die Hand genommen zu werden und mehr aktiv beigebracht zu bekommen, war in der Wirklichkeit aber von Tag 1 an direkt mitten im Geschehen und wurde als vollwertiger Mitarbeiter behandelt – dadurch bin ich schnell in meine Aufgaben gewachsen.“
Nina: „Ich hatte ehrlich gesagt keine konkreten Erwartungen, da ich vorher noch nie in einer Agentur gearbeitet habe. Ich habe es einfach auf mich zukommen lassen.“
Zuhal: „Ich hätte nicht erwartet, so schnell in ganz unterschiedliche Aufgabenbereiche eingebunden zu werden und früh eigenverantwortlich an vielen Projekten mitarbeiten zu dürfen.“
Frage 5: Was macht dir am meisten Spaß an der Arbeit hier?
Hannah: „Die Spaziergänge in der Mittagspause und unser monatliches Trainee-Lunch im Restaurant mit meinen lieben Co‑Trainees <3“
Nina: „Der gute Kontakt zu meinen Kollegen, die mir immer mit Rat und Tat zur Seite stehen. Ein gutes Miteinander ist wichtig, man sieht sich ja schließlich fast den ganzen Tag.“
Zuhal: „Der enge Austausch mit den anderen Trainees – und ganz ehrlich: der morgendliche Kaffee gehört auch dazu.“
Frage 6: Welcher Filmtitel oder welches Filmzitat beschreibt dein Traineeship am besten – und warum?
Hannah: „A Beautiful Mind – wir werden intellektuell gefordert, denken komplex und tief und müssen gleichzeitig lernen, unsere Gedanken zu sortieren, um den Überblick nicht zu verlieren.“
Nina: „’My mama always said, life was like a box of chocolates. You never know what you’re gonna get.‘ aus Forrest Gump. Weil ich in diesem Traineeship viele Aufgaben mache, die ich vorher nicht erwartet hätte.“
Zuhal: „Finding Nemo – Dorys „Just keep swimming!“. Egal, was kommt: weitermachen, neugierig bleiben und unterwegs ganz viel lernen. Ich bin ja erst am Anfang – mal sehen, was beim Schwimmen noch alles kommt.“
Frage 7: Welche Entwicklung oder Veränderung an dir hat dich selbst überrascht?
Hannah: „Ich zweifle viel mehr an mir und meinen Kompetenzen und hinterfrage oft, was ich auf der Arbeit produziere. Während meines Traineehips habe ich gelernt, dass immer Luft nach oben ist und die eigene Arbeit immer besser sein kann.“
Nina: „Wie gerne ich Aufgaben mache, die erstmal gar nichts mit Kreativität oder schreiben zu tun haben. Ich habe festgestellt, dass ich mich wunderbar in Projektplanung und -management vertiefen kann und es mir Spaß macht.“
Zuhal: „Dass ich gelernt habe, meiner eigenen Stimme und meinen Fähigkeiten mehr zu vertrauen.“
Frage 8: Was ist für dich der wichtigste Punkt auf deiner Bucket List (egal ob privat oder beruflich)?
Hannah: „Jedes Jahr mindestens ein Land besuchen, in dem ich noch nie vorher war.“
Nina: „Eine richtige Bucket List habe ich eigentlich nicht. Ich durfte in den letzten Jahren schon so viele schöne Erfahrungen machen, wie zum Beispiel auf der Weltleitmesse des Pferdesports Equitana reiten zu dürfen. Ich nehme die Ereignisse, wie sie kommen, dabei ist es für mich das Wichtigste mein Leben zu genießen.“
Zuhal: „Eine neue Sprache zu lernen – und Deutsch jeden Tag ein Stück fließender zu sprechen. Das steht ganz oben auf meiner Liste.“
Frage 9: Und noch zu unserem Standort: Hast du einen Geheimtipp, was man in Tübingen auf jeden Fall mal machen sollte?
Hannah: „Im Sommer mit einem Iced Coffee vom Schaf oder Hanse auf die Aussichtskanzel des Schulberges.“
Nina: „Mit einem Zitronen-Basilikum-Eis am Neckar spazieren gehen.“
Zuhal: „Am Neckar sitzen, den Sonnenuntergang anschauen und einen Spritz trinken – kein wirklicher Geheimtipp, aber fühlt sich einfach richtig an.“
Und solltest du jetzt Lust bekommen haben, deine eigenen Erfahrungen bei uns zu machen: Besuch gerne mal den Bereich „Karriere“ auf unserer Agentur-Website – wir freuen uns!





