– Dataaa! –  

Bemerkenswerte Daten, Zahlen und Fakten

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Wärmer, schneller, näher … wie Emojis unsere Kommunikation bereichern, hat eine Studie nun untersucht. Wir sagen *thumbs up* und werfen einen Blick drauf.
Don’t break my heart with no Emoji
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Bist du sauer? ☹ Fragt sie dich – nur weil du in deiner letzten Nachricht versehentlich ein Emoji weggelassen hast. Und plötzlich ist das Misstrauen groß. Das zeigt: Emojis haben einen enormen Stellenwert in unserer digitalen Kommunikation.

Was wäre, wenn …?

Zwei aktuelle Studien rund um das Thema Sprache haben unsere Fantasie angeregt. Wir wagen ein – nicht ganz ernst gemeintes – Gedanken‑Experiment.
Was wäre, wenn ...?
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Eine im Februar 2025 veröffentlichte Studie von Forschenden der Rockefeller University in New York legt nahe, dass eine Gen-Mutation dafür verantwortlich sein könnte, dass wir Menschen zu komplexer Sprache fähig sind. Dass wir verschachtelte Sätze bilden oder artikulieren können, dass wir in der Zukunft etwas erledigt haben werden.
Die Verweildauer auf Websites nimmt immer weiter ab. Was können Unternehmen tun – gerade bei gleichzeitig deutlich steigenden Kosten fürs Online Marketing?
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Werfen wir erst einmal einen Blick auf die Fakten: Laut 2024 Digital Experience Benchmark Report haben 55 Prozent der darin rund 3.500 untersuchten Websites im vergangenen Jahr einen Besucherrückgang zu vermelden. Zusätzlich sank die Nutzungsdauer pro Besuch um durchschnittlich 3 Prozent beziehungsweise 6,5 Prozent, wenn man den geringeren Gesamt Traffic mit einbezieht.
Ein Claim kann zentraler Bestandteil einer Marke sein. Jetzt legt eine Studie nahe, dass man bei der sprachlichen Gestaltung von Claims entscheiden muss: kurz und sympathisch oder länger und einprägsamer.
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Die aktuelle US‑Studie hat diejenigen sprachlichen Aspekte unter die Lupe genommen, die dafür sorgen, dass wir einen Claim mögen beziehungsweise uns gut an ihn erinnern. Und dabei festgestellt, dass es ziemlich schwer ist, beides zu erreichen. Die Forscher haben in einer großangelegten Korrelationsstudie über 800 Claims untersucht ...
So groß die Unterschiede zwischen den Sprachen unserer Erde auch sein mögen – sie haben offenbar ein gemeinsames Merkmal: die Geschwindigkeit, mit der wir Informationen übermitteln.
Gleiche Geschwindigkeit beim Informationsflug
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Die Wissenschaft geht davon aus, dass auf unserer Erde 6.500 bis 7.000 Sprachen gesprochen werden. Während einige davon sich stark ähneln, sind andere sicher so unterschiedlich wie Tag und Nacht – was zum Beispiel ihre Zeichen, ihre Semantik oder ihre Phonetik angeht. Sicherlich würdest du nicht so schnell auf die Idee kommen, dass es beispielsweise Gemeinsamkeiten zwischen Japanisch und Deutsch gibt. Oder...

Abgestumpft – und jetzt?

Die Interaktionsrate von Social-Media-Nutzern mit Facebook-Posts ist in den vergangenen 18 Monaten dramatisch geschrumpft. Wie kommt‘s? Und vor allem: Was tun?
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Legen wir erst einmal die harten Daten und Fakten auf den Tisch: Bei einer aktuellen Studie wurden im Zeitraum von Anfang 2017 bis Mitte 2018 die 20.000 Top-Marken auf Facebook ins Visier genommen. Die Forscher wollten herausfinden, wie sich das Interaktions­verhalten der Nutzer – also Liken, Teilen und Kommentieren – im Untersuchungszeitraum geändert hatte. Dabei analysierten sie etwa 43 Millionen...

33 % weniger Alexas

Die Beliebtheit des Namens „Alexa“ ist in den USA zum ersten Mal seit 1985 gefallen – und zwar rasant.
Mädchenname Alexa hat in den USA an Beliebtheit verloren
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Seit Juni 2015 ist der Sprachassistent des Online-Versandhändlers Amazon auf dem US-Markt und hat es bis Anfang 2018 in sage und schreibe elf Prozent der US-Haushalte geschafft. Leider nicht gänzlich ohne Nebenwirkungen: Während der Name „Alexa“ im Jahr 2015 noch gut 300.000 Mal vergeben wurde, schrumpfte diese Zahl zwei Jahre später auf nur etwa 200.000. Offenbar hatten nicht alle...
Die Anzahl der Wörter in einer durchschnittlichen Dankesrede bei den Oscar®-Verleihungen hat sich im Laufe der Jahre versechsfacht.
Ein Blick auf die Dankesrede als Kommunikationssituation
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Offenbar war früher nicht nur alles besser, man kam wohl auch schneller zum Punkt. Wie der tschechische Regisseur Jiri Menzel in seiner Dankesrede 1967: “I am very happy that Americans like Czech film. Thank you.” Doch mal im Ernst: Wie kommt es zu diesem messbaren quantitativen Zuwachs? Und was denken wir darüber? Nun, es ist nur schwer vorstellbar, dass es...
Die Untersuchung von 350.000 E-Mails zeigt klar: Ein „Danke“ am Ende erhöht die prozentuale Chance auf eine Antwort signifikant.
Ein Dankeschön erhöht die Antwort-Chance
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Es sei zunächst erwähnt, dass die durchschnittliche Antwort-Quote der untersuchten 350.000 E-Mails bei 47,5 % lag. Von diesem Mittelmaß wichen E-Mails, die mit einer Dankes-Formulierung endeten, signifikant ab. Und zwar äußerst positiv: Die Chance auf eine Antwort lag bei einem „Dankeschön“ (im originalen Wortlaut der Studie „Thank you“) bei 58 % (+ 10,5 %), bei „Danke“ („Thanks“) bei 63...