//Aktuelle Studien

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Deutschland ist Hauptziel in der EU für gefährliche Plagiate

Gerade bei gefährlichen, riskanten Fälschungen sind die Länder der EU unter den wichtigsten Absatzmärkten, so eine Studie von EUIPO und OECD. Deutschland ist dabei eines der Hauptziele in Europa – und steht im globalen Vergleich lediglich hinter den USA.

Fälscher produzieren zunehmend in der EU

Das neue IP-Crime-Assessment von Europol und EUIPO zeigt: Der Markt für Plagiate in der EU boomt und immer mehr Fälscher scheinen innerhalb der EU zu produzieren. Dabei nutzen Banden zunehmend Online-Kanäle und professionalisieren ihr Vorgehen weiter.

Meta: Social Media ist Nährboden für Fälschungshandel

Facebook, Instagram, WhatsApp – Fälscher handeln Plagiate anscheinend zunehmend über die Social-Media-Plattformen des Meta-Konzerns, so eine aktuelle Studie. Vor allem chinesische Händler seien aktiv und würden dort milliardenschwere Umsätze erzielen.

EU: Jeder zweite beschlagnahmte Import aus Onlinehandel

Der Fälschungshandel im Web steigt massiv: Die Hälfte aller beschlagnahmten gefälschten Importe stand 2017 bis 2019 in Verbindung mit E-Commerce, so EUIPO und OECD. Und mit der Covid-19-Pandemie fokussierten Fälscher den Onlinehandel noch stärker.

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Influencer treiben Fälschungshandel auf Social Media an

Gefälschte Produkte werden im Web von einer wachsenden Anzahl an Social-Media-Influencern gezielt beworben, so eine aktuelle Analyse. Der Bericht untersucht die Methoden, mit denen diese Influencer ihre Follower gezielt zum Kauf von Fälschungen animieren.

Studie: Konsumenten sehen Hersteller mit verantwortlich für Plagiate

Für Konsumenten stehen Originalhersteller oft auch in der Verantwortung, wenn es um Fälschungen geht – zu diesem Ergebnis kommt eine aktuelle Studie. Jeder Fünfte würde sogar eine Marke boykottieren, falls sie unabsichtlich im Web eine Fälschung gekauft hätten.

Jährlich Plagiate für Hunderte Milliarden Euro gehandelt

Allein der grenzüberschreitende Handel mit Fälschungen erreicht erschreckende 464 Milliarden US-Dollar pro Jahr, so eine neue Studie von OECD und EUIPO. Plagiate standen demnach 2019 für rund 2,5 Prozent des Welthandels – in Europa ist der Anteil jedoch noch deutlich höher.

EU: IP-Schutz in Drittländern oft problematisch

Eine neue Analyse der Europäischen Kommission zeigt auf, in welchen Ländern außerhalb der EU schwerwiegende Probleme beim Schutz geistigen Eigentums gesehen werden. Starken Handlungsbedarf sieht die EU vor allem in dreizehn Ländern.

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